Samstag, 17. Mai 2014

3 Jahre Rosen-Cottage-Garten!


Ganz lieben Dank zuerst einmal an alle die mich vermisst und mich mit lieben Mails und Kommentaren unterstützt haben! Ich bin wieder da :-))))





Die ersten Rosen blühen bereits und betören mit ihrem wundervollen Duft.
Wenn ich durch den Garten gehe, sauge ich das richtig auf, so lange mußte ich drauf verzichten.
Die Tage habe ich mir gedacht, "Wahnsinn, wie sich alles verändert hat in den 3 Jahren seit wir hier sind".




Als wir den Garten übernommen haben, umgab eine etwa 30 Jahre alte Hecke aus Thuja und Kirschlorbeer, teilweise in Zinnenform geschnitten den durchweg ordentlichen und Rindenmulch-bedeckten Garten. Ein lieber Freund kam mit Traktor und Hänger und nach einem Tag Arbeit war der vordere Gartenteil von der Hecke befreit. Da beide Söhnchen damals noch klein waren, kam sehr schnell der herrliche Kastanienzaun und begrenzte den Freiheitsdrang der beiden. Inzwischen dient er mehr der Optik und den Ramblern als Rankgerüst. Natürlich wurden sofort die ersten Rosen gepflanzt....  und nicht nur die!






Viel habe ich gepflanzt, eben alles was mir gefallen hat und wonach mir der Sinn stand. Die eine oder andere Diva hat den Garten schneller gen Himmel verlassen als ich schauen konnte. Aurikelchen aus dem Tauschgarten zum Beispiel oder auch das eine oder andere Geranium, aber die werden nicht ersetzt.
Mir gefällt, wenn die Pflanzen sich wohl fühlen, mickernde Diven müßte ich ständig päppeln und hätscheln, dazu fehlen mir Zeit und Lust. Zu invasive Pflanzen habe ich selbst wieder entfernt, Lungenkraut zB oder den Muskatellersalbei.
Ergeben hat sich nun ein trotz der vielen Rosen sehr natürlicher Garten mit großer Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Regelmäßig kommen die Meisen und futtern die Läuse, meine Buschmalve ist von allerlei unterschiedlichen Marienkäfern bevölkert die sich an den Läusen gütlich tun. Natürlich gibt es auch viel "Wildkraut", aber seit wir eine Bartagame haben, kann ich vieles davon auch einfach verfüttern und ich sehe es wie Raphaela Langenberg, das Unkraut dient auch als Mulch. Ich bin stolz auf meinen Garten!


Mme Alfred Carriere


Meine inzwischen über 150 Rosen sind (m)ein Traum, naja nicht alle, manche dümpeln vor sich hin, aber die meisten zeigen schon mit ihren vielen Knospen einen Ausblick auf die bevorstehende Rosenblüte.
Ganz besonders stolz bin ich auf die, die ich selbst aus Stecklingen gezogen habe und inzwischen sind das schon ganz schön viele geworden. Diese Pflanzen sieht man immer mit anderen Augen!


Baronne Prevost


Habe ich vor 3 Jahren primär historische Rosen gepflanzt, ist in letzter Zeit doch auch die eine oder andere jüngere Rosensorte dazu gekommen. Die sogenannten morbiden Rosen haben sich auch bei mir einen Platz im Herzen ergattert. Einige halte ich vorsichtshalber im Kübel, andere sind aber im Beet ausgepflanzt.


Ebb Tide


Aus Zeitmangel und gesundheitlichen Gründen wurden die Rosen im vergangenen November mit reinem Pferdemist angehäufelt, einen Großteil davon habe ich im Frühling einfach breitwürfig auf den Beeten verteilt. Vielen Pflanzen scheint das gut zu gefallen, der Garten ist unwahrscheinlich grün und üppig. Klar aber, dass das nur alle paar Jahre mal gemacht wird.


Mme Isaak Pereire


Liebes Grüßle
Yvonne

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